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Grundversorgung

Grundversorgung

Das Pferd begleitet den Menschen als Haustier schon viele Jahrtausende und hat wesentlich zur Entwicklung und Gestaltung der Welt durch den Menschen beigetragen. Seit der Domestikation des Pferdes hat sich ein großer Erfahrungsschatz über die Haltung und Pferdefütterung angesammelt, der in letzten Jahrzehnten durch wissenschaftliche Forschungen noch ergänzt und bereichert wurde. Von diesem Wissensschatz kann heutzutage jeder Pferdehalter profitieren.

Gutes Heu ist die Basis

Ein gutes Heu als Raufuttergrundlage ist für Pferde unabdingbar. Eine Verfütterung von verschimmeltem, keimhaltigem Heu kann hingegen zu Kolik, Durchfall, Kotwasser, Hufrehe, Leberschäden oder sogar zur Pferdevergiftung führen.

Da selbst das beste Heu oder eine gute Heulage nicht alle essenziellen Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente liefern können, ist es notwendig, die tägliche Futterration des Pferdes mithilfe von Mineralfutter, Kraftfutter und eventuell auch Ergänzungsfutter aufzuwerten.

Die Anforderung an eine Kräutervielfalt im Heu gilt heutzutage wegen der fortschreitenden Ausbreitung von Jakobskreuzkraut auf Wiesen eher als umstritten. Viel sicherer ist es, die im Grasheu oder in der Heulage fehlenden Nährstoffe – Calcium und weitere Mineralien und Vitalstoffe – mittels sorgfältig ausgewählten Zusatzfutters zu ergänzen.

Esparsette – das wiederentdeckte Kraftfutter und Quelle der essenziellen Aminosäuren

Als Kraftfutter wird immer öfter statt Getreide oder Müsli Esparsette verfüttert. Die Esparsette, eine traditionelle Futterpflanze für Pferde, liefert nämlich nicht nur Energie, sondern ist eine reiche Quelle von Lysin und anderen essenziellen Aminosäuren. Die Faser der Esparsette ist sehr wichtig für die wohltuende Darmflora des Dick- und Blinddarms des Pferdes, kondensierte Tannine stabilisieren die Schleimhäute des Verdauungstraktes und weisen eine anthelminthische (wurmtreibende) Wirkung auf. Darüber hinaus ist die Esparsette ein Kraftfutter mit ganz niedrigem glykämischen Index, was für Leistungspferde sowie stoffwechselproblematische Pferde, die z. B. an EMS, PSSM, Hufrehe oder Cushing leiden, von großer Bedeutung sein kann.

Essenzielle Fettsäuren für die Haut und das Fell

Fehlen dem Pferd essenzielle Fettsäuren, was sich oft auf der Haut oder dem Fell sichtbar macht, dann kann Leinöl als Quelle von essenziellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren verfüttert werden. Man kann auch zu thermisch behandelten Leinsamen greifen, die reich an Schleimstoffen sind und eine gesunde Peristaltik fördern.

Da der Pferdehalter nicht immer die Qualität des Heus oder der Heulage bestimmen oder kontrollieren kann, muss davon ausgegangen werden, dass das Futter möglicherweise nicht immer einwandfrei ist. Eine unbeachtete Kontamination des Futters mit Jakobskreuzkraut oder Mykotoxinen kann die Leber schädigen. Eine Entgiftungskur mittels Mariendistel, die die Leber schützt und von schädlichen Stoffen befreit, sollte als Standardmaßnahme zwei Mal pro Jahr durchgeführt werden. Mehr dazu in der Kategorie „Leber und Nieren“.


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ESPARSETTE mit Lein- und Mariendistelsamen

ESPARSETTE mit Lein- und Mariendistelsamen

Bewährte Esparsette, angereichert mit Mariendistel- und Leinsamen sowie mit Mineralstoffen.

Der Mariendistelsamen schützt die Leber, unterstützt die Leberfunktion und fördert die Entgiftung.

Das Produkt fördert eine gesunde Verdauung und glänzendes Fell. Das Ergänzungsfutter ist reich an essenziellen Omega-3-6-Fettsäuren und kann sowohl trocken als auch als Mash verfüttert werden.    
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